Praxis für Atem-, Stimm- und Sprachtherapie und Logopädie

ANKE MEVS               Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin              Stresemannstraße 51             23564 Lübeck

 

 

Logopädie in Lübeck, St. Jürgen



Logopädie umfasst die Bereiche  Atem-, Stimm-, Sprach- und Sprechtherapie, sowie die Behandlung von Schluckbeschwerden und ist als Heilmittel eine Leistung, für die die gesetzlichen und privaten Krankenkassen aufkommen.

Was sind die Ziele einer Sprach- und Sprecherziehung?

Sprache hat sich als Werkzeug zur Verständigung zwischen den Menschen entwickelt. Wir alle wollen für einen erfolgreichen Austausch kompetente und handlungsfähige Kommunikations-partner werden.

Dazu bedürfen wir mehrerer besonderer Fertigkeiten, die wir im Laufe unserer Sprachentwicklung unbewusst übernehmen. Zusammen mit dem Erwerb der Schriftsprache lernen wir, diese bewusst weiter auszugestalten.

Diese Fertigkeiten drücken sich in den grammatischen Strukturen, im Wortschatz und im Satzbau aus, und darüber hinaus in der Artikulation/ Lautbildung, im Stimmklang und in der Prosodie/ Sprachmelodie. Jede Fertigkeit für sich allein ist besonders wichtig, aber nur im Zusammenspiel mit allen anderen bekommt unsere Sprache und unsere Rede ein reiches Ausdrucksvermögen.

 

Liegen Einschränkungen in einem oder mehrere dieser Teilbereiche vor, etwa bei Kindern mit einer Sprachentwicklungsverzögerung, oder bei einer chronisch anhaltenden Heiserkeit bei Erwachsenen, dann kann eine ärztlich verordnete Therapie in einer logopädischen Praxis stattfinden.

 

So wendet sich Sprach- und Sprecherziehung sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Die zu erreichenden Ziele richten sich an den jeweiligen Bedürfnissen dieser beiden Gruppen aus.

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Anke Mevs - Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin Logopädie Lübeck Malente Plön Sprachtherapie

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Die Atem- und Stimmtherapie nach der Methode Schlaffhorst- Andersen ist eine Kassenleistung und bedarf einer ärztlichen Verordnung. Menschen in sogenannten Sprecherberufen leiden oft unter einer Überanstrengung der Stimme, was sich in einem eingeschränkten Resonanzraum, Heiserkeit und/ oder einem Zwang zum Räuspern ausdrückt. Menschen mit einer funktionellen Stimmstörung haben in diesem Zusammenhang oft eine Hochatmung beim Sprechen. Menschen erleben in der Atem- und Stimmtherapie häufig eine Steigerung des Wohlbefindens und des Selbstbewußtseins, was sogar eine Sprechhemmung verringern kann. Poltern zeigt sich in einer undeutlichen Artikulation, einer unrhythmischen, abgehackten Sprechweise und zu lauten und festen Sprecheinsätzen. Über die Bewußtwerdung des Atemgeschehens, das Sprechen als hörbare, gleichmäßige Ausatmung wahrnehmen zu können, kann Stotternde zu einer flüssigen Sprechweise verhelfen. Die Sprachentwicklungsverzögerungen bei Kindern zeigt sich auf der Lautebene als phonetische und phonologische Artikulationsstörung, als Dysgrammatismus, dem fehlerhaften Anwenden grammatischer Strukturen, im eingeschränkten Wortschatz und im unzulänglichen Satzbau. Die Sprechgeschwindigkeit, die Stimmlage, die Prosodie und die Pausengestaltung bestimmen maßgeblich die Vermittlung des Inhalts einer Rede. Durch einen Schlaganfall oder ein Schädel-Hirn-Trauma durch einen Unfall erleben Menschen einen teilweisen oder kompletten Verlust ihrer Sprache. Durch gezielte Übungen direkt in der Klinik oder langfristig ambulant in einer logopädischen Praxis kann das sprachliche Ausdrucksvermögen zum Teil wiedergewonnen oder gar wiederhergestellt werden.